Improvisations-Theater

Aus eigener jahrelanger Erfahrung als Improvisationstheater-Schauspielerin weiß ich, wie viel Spaß es machen kann, live mit anderen Geschichten und verrückte Momente zu erfinden.

Über den sehr bekannten Keith Johnstone bin ich auf die Mutter des Improvisationstheaters, auf die Amerikanerin Viola Spolin, gestoßen.

Ihr Ansätze, ihre sogenannten "Theater Games", wie sie ihre Theaterspiele nennt, eignen sich besonders für (Schul-)gruppen und für einzelne, punktuelle Events und Mini-Workshops.

Das Wesentliche dieser methodisch im Schulverband wirkungsvollen Schauspielmethode ist, dass die Spiele simpel sind und komplizierte Theaterkonventionen und -techniken in einfache Spielformen - wie traditionelle Freizeitspiele, Story-Telling, Kindertänze und Songformen - überführen.

Die Teilnehmer:innen können sich spielerisch und in vertrauter Atmosphäre auf eine kleine, konkrete, künstlerische Aufgabenstellung pro Spiel konzentrieren. Dabei gibt es für Selbstsicherheit, individuellen, kreativen Selbstausdruck, Gruppenverhalten, Sprachgebrauch - und mehr – jeweils konkrete (Gruppen-)spiele mit Themen, die der Lebensrealität und dem Alter der Spieler:innen entsprechen.